avpinoccioAm 09. August fand im Sondershäuser Gewerbegebiet eine Großveranstaltung der NPD statt, zu der rund 1200 Menschen aus ganz Deutschland, aber auch aus der näheren Umgebung, angereist waren. Neben einer Vielzahl von politischen Informationsständen konnte man den Reden verschiedenster Politiker aus dem Umfeld der NPD zuhören und darüber hinaus spielten einige Musikgruppen auf der Veranstaltung.

In den Tagen vor der Veranstaltung warben das Bündnis gegen Rechts im Kyffhäuserkreis sowie die Blockparteien der Region um die Teilnahme zu Gegenprotesten, laut Presse sollen sich schlußendlich ca. 200 Menschen zu diesen Protest versammelt haben. Daß diese Zahl mal wieder maßlos übertrieben war, konnten einige Passanten im Nachhinein bestätigen – So sollen es höchstens 90 bis 100 “Protestler” gewesen sein die sich für Meinungsunterdrückung und gegen die Demokratie stark gemacht haben.

Auch wenn die Medien den Protest zum größten Teil als Erfolg zu verkaufen versuchten, muss man bei genauerer Betrachtung feststellen, daß es kaum einen Sondershäuser Bürger in die Reihen derer trieb, die sich scheinbar eine Gesinnungsdiktatur wünschen. Denn neben einigen von fern angereisten Linken waren die anwesenden Sondershäuser fast alle in irgendwelchen Parteien Mitglied oder in anderen linken Organisationen tätig. So blieb es doch bei höchstens einen Dutzend Menschen die keine Parteibücher trugen, die sich gegen die NPD zu stellen versuchten.

“Es ist eine deutliche Abfuhr der Bevölkerung an die Initiatoren der “Anti-NPD-Aktion”. Trotz verschiedenster Maßnahmen seitens der Stadt, die schon klar als Gesinnungsterror zu bezeichnen sind, hat sich die Mehrheit der Sondershäuser nicht einschüchtern oder instrumentalisieren lassen. So blieben die Rundschreiben an die Hotels und Pensionen in der Region, in denen die Inhaber aufgefordert wurden keine Zimmer an Anhänger der NPD zu vermieten und somit Umsatzeinbußen in kauf zunehmen, vollkommen ohne Erfolg. Auch der Druck auf andere Unternehmen, welche Aufträge von der NPD zur Vorbereitung der Versammlung erhielten, konnte die Veranstaltung nicht verhindern. Das sich dann kaum einheimische in den Reihen der Antidemokraten wieder fanden, zeigt uns das die NPD in Sondershausen wohl nur bei den Parteibuchträgern nicht willkommen ist!” sagte Patrick Weber, Kreisvorsitzender und Veranstalter zu den Vorgängen. Er verwies weiterhin darauf, daß auch die NPD-Anhänger teils mehrere Nächte in Sondershausen verbrachten und somit auch den verschiedensten Gewerbetreibenden gut getan haben.

Quelle: www.npd-kyffhaeuserkreis.de